Südlich von Alicante: Flamingos, Leuchtturm und eine Insel

Scoot-Spain-Guide · Costa Blanca Süd

Südlich von Alicante: Flamingos, Leuchtturm und eine Insel

Die Route, die niemand erwartet: 20 km nach Süden zwischen rosa Salinen voller Flamingos, einem Leuchtturm auf der Klippe und dem Boot zur einzigen bewohnten Insel der Region. Der Roller wartet am Hafen; Sie essen Caldero.

20 kmeinfache Strecke
≈ 30 minreine Fahrzeit
6Fotostopps
1Insel am Ende

Die Richtung, die kaum jemand nimmt

Alle verlassen Alicante Richtung Norden. Anfängerfehler: Im Süden durchquert die N-332 einen Naturpark aus rosa Salinen, in denen Flamingos leben — und endet in einem Fischerdorf mit Boot zu einer autofreien Insel.

Dieser Guide fährt die Route Stopp für Stopp ab: die wilden Saladar-Strände, der Turm im rosa Wasser, der Leuchtturm mit dem besten Blick auf Tabarca und die kürzeste Überfahrt zur Insel. Die halbe Strecke ist Naturpark.

Alles über eine freie, ebene Nationalstraße. Das Boot ist das einzige Ticket des Tages — und der Caldero die einzige Pflicht.

Die Route auf einen Blick

Sechs Stopps nach Süden — dann ein Bootssprung. Das Rosa der Salinen ist echt.

AlicanteStartSaladar-Strändekm 8Salinen · Flamingoskm 15Santa Polakm 18 · HafenKap-Leuchtturmkm 21Insel TabarcaBootsüberfahrt
  • AlicanteStart
  • Saladar-Strändekm 8
  • Salinen · Flamingoskm 15
  • Santa Polakm 18 · Hafen
  • Kap-Leuchtturmkm 21
  • Insel TabarcaBootsüberfahrt

Etappe für Etappe

Sechs Stopps auf dem Weg zur Insel

Salinen, Türme, Leuchtturm und Boot: die abwechslungsreichste Route pro Kilometer der ganzen Provinz.

Offener Strand und Dünen südlich von Alicantekm 8 · Saladar

Etappe 1

Urbanova und die Saladar-Strände

Kaum aus Alicante heraus, leert sich die Küste: Kilometer von Dünen und offenem Sand, wo die Stadt aus den Spiegeln verschwindet.

Breite Strände, einfaches Parken, keine Gebäude in erster Linie. Der wilde Auftakt der Route.

📸 Das Fotoder offene Strand mit Dünen im Vordergrund — und niemandem ringsum.
Flamingos im rosa Wasser der Salinen von Santa Polakm 15 · Salinen

Etappe 2 — Die rosa Postkarte

Die Salinen und ihre Flamingos

Die N-332 durchquert schnurgerade den Naturpark der Salinen von Santa Pola: rosa Wasser auf beiden Seiten, Salzberge und fast immer Flamingos, die wenige Meter neben der Straße fressen.

Der Tamarit-Turm mitten im Wasser ist das Pflichtfoto. Nur die ausgewiesenen Haltebuchten nutzen — nie den Seitenstreifen.

📸 Das FotoFlamingos über rosa Wasser, der Turm dahinter. Das unwahrscheinlichste Bild der Costa Blanca.
Fischerhafen von Santa Polakm 18 · Santa Pola

Etappe 3

Santa Pola, ein Fischerdorf

Ein Hafen mit echter Fischauktion, eine Festung aus dem 16. Jahrhundert im Zentrum und Terrassen, auf denen der Fisch von der Nachmittagsversteigerung kommt.

Parken Sie in den Motorradbuchten am Hafen: Hier beginnt (und endet) das maritime Abenteuer des Tages.

📸 Das Fotodie Fischerboote mit den Salzbergen im Hintergrund.
Leuchtturm auf der Klippe mit Meerblickkm 21 · Leuchtturm

Etappe 4 — Der Aussichtspunkt

Der Leuchtturm am Kap von Santa Pola

Ein kurzer, leichter Anstieg zur Klippe: Der Leuchtturm krönt ein fossiles Korallenriff mit dem besten Panorama auf Tabarca, das gegenüber im Meer liegt.

Jahrhundertelang ging von hier das Signal aus: Piraten in Sicht. Heute gehen nur noch Fotos hinaus.

📸 Das Fotoganz Tabarca, gerahmt vom Klippenrand, den Leuchtturm im Rücken.
Türkisfarbene Gewässer des Meeresschutzgebiets von TabarcaInsel · Tabarca

Etappe 5 — Die Überfahrt

Das Boot nach Tabarca

Vom Hafen Santa Polas startet die kürzeste Überfahrt zur Insel: In weniger als einer halben Stunde betreten Sie die einzige bewohnte Insel der Region — Meeresschutzgebiet, glasklare Buchten und ein ummauertes Miniaturdorf.

Der Roller bleibt geparkt und gesichert am Hafen. Auf der Insel wird gelaufen, geschnorchelt und vor allem Caldero gegessen.

📸 Das Fotodas ummauerte Dorf vom Boot aus, eingefasst in Blau.
Ruhiger Strand bei Sonnenuntergang nahe Santa PolaRückweg · Playa Lisa

Etappe 6 — Das goldene Finale

Playa Lisa und die Heimfahrt

Zurück an Land das Dessert: Playa Lisa und Gran Playa, feiner Sand mit Blick auf Tabarca — perfekt für ein letztes Bad, während die Sonne sinkt.

Die Rückfahrt nach Alicante durch die Salinen bei Sonnenuntergang — das Wasser rosiger denn je — ist das schönste Routenfinale überhaupt.

📸 Das Fotodie Sonne, die auf dem Heimweg über den Salinen versinkt: Rosa auf Rosa.

Warum mit dem Roller und nicht per Bootsausflug ab Alicante? Weil der Weg die halbe Belohnung ist.

Ja, es gibt Direktboote von Alicante nach Tabarca. Aber sie verpassen das Beste: die rosa Salinen, die Flamingos, den Leuchtturm — und die kurze Überfahrt ab Santa Pola mit mehr Abfahrten zur Auswahl.

Mit dem Roller komponieren Sie den Tag nach Maß: Salinen im Morgenlicht, Insel am Mittag, Bad und rosa Sonnenuntergang auf der Heimfahrt. Das Boot ist nur ein Kapitel; die Route ist das ganze Buch.

Die kurze ÜberfahrtVom Hafen Santa Polas ist der Sprung nach Tabarca der schnellste mit den meisten Abfahrten — mehr Inselzeit für Sie.
Flamingos gratisDie Straße durchquert den Naturpark: Der rosa Stopp kostet weder einen Euro noch einen Umweg.
Der Roller ruht sicherMotorradbuchten am Hafen: Bremsscheibenschloss dran, Helme ins Topcase, und ohne Gepäck zur Insel.

Auf der Insel und drumherum

Die Highlights des Südens

Vier Gründe, warum diese Route Skeptiker bekehrt.

Fischreis am Meer serviert
Geschmack

Der Caldero tabarquino

Das Gericht der Insel: ein sämiger Felsenfisch-Reis, den die Fischer einst an Bord kochten. Bei Ankunft bestellen und mit Blick auf das Meer essen, das ihn geliefert hat.

Kristallklares Wasser des Meeresschutzgebiets
Natur

Schnorcheln im Schutzgebiet

Tabarca ist seit 1986 Meeresschutzgebiet, das erste Spaniens: Posidonia-Wiesen und Wasser, so klar, dass es schwindelig macht. Maske und Schnorchel immer ins Topcase.

Flamingos in der rosa Lagune
Tierwelt

Die Flamingos der Salinen

Ganzjährige Bewohner, am aktivsten früh und spät am Tag. Von den Haltebuchten der N-332 mit bloßem Auge zu sehen; mit Fernglas ein Schauspiel.

Historischer Wachturm am Meer
Geschichte

Türme gegen Piraten

Tamarit im Wasser, Escaletes am Kap, das ummauerte Dorf von Tabarca: Die ganze Route ist eine Verteidigungslinie des 16. Jahrhunderts gegen Berberkorsaren.

Der perfekte Südtag

Getaktet für Flamingos am Morgen und rosa Sonnenuntergänge.

  1. 9:30 Start in Alicante Richtung Süden über die N-332.
  2. 10:00 Salinen: Flamingos im guten Licht und das Tamarit-Foto.
  3. 10:45 Hinauf zum Kap-Leuchtturm: Tabarca am Horizont.
  4. 11:30 Boot vom Hafen Santa Pola — der Roller bleibt geparkt.
  5. 12:00 Tabarca: Mauern, Buchten und Schnorcheln im Schutzgebiet.
  6. 14:00 Caldero tabarquino mit Aussicht.
  7. 17:00 Boot zurück und letztes Bad an der Playa Lisa.
  8. 19:30 Heimfahrt durch die Salinen bei Sonnenuntergang: Rosa auf Rosa.
Orangefarbener Roller vor einer mediterranen Fassade

Fragen zur Strecke

Häufige Fragen zur Südroute

Wie lange dauert es von Alicante nach Santa Pola mit dem Roller?+

Rund 30 Minuten über die ebene, direkte N-332 — 20 km mit den Salinen als Zielgerade. Mit Fotostopps rechnen Sie mit einer entspannten Stunde.

Sieht man garantiert Flamingos?+

Sie sind das ganze Jahr über regelmäßige Bewohner des Naturparks, am besten früh und spät am Tag zu sehen. Nur von den ausgewiesenen Haltebuchten aus beobachten — nie vom Seitenstreifen.

Was passiert mit dem Roller, während ich auf Tabarca bin?+

Er bleibt in den Motorradbuchten am Hafen von Santa Pola geparkt, mit Bremsscheibenschloss und Helmen im Topcase. Die Überfahrt von hier ist die kürzeste zur Insel.

Muss man das Boot reservieren?+

Im Sommer lohnt es sich, das Ticket morgens oder online zu kaufen, um die Uhrzeit zu wählen. Den Rest des Jahres genügt es meist, am Hafen zu erscheinen.

Der Süden wartet

Buchen Sie Ihren Kymco 125, fahren Sie im Morgenlicht zu den Salinen und essen Sie Caldero auf einer autofreien Insel. Abholung und Rückgabe im Zentrum von Alicante.

Scoot Spain · Zentrum von Alicante · Täglich 8:30 – 20:00 Uhr