
Scoot-Spain-Guide · Alicante
Alicante mit dem Roller, die Stadt in Ihrem Tempo
Kompakt, hell, mit einer Meeres-Korniche mitten im Zentrum: Alicante ist die perfekte Zweirad-Stadt. Sechs essenzielle Stopps, ein ganzer Tagesplan und keine Minute Parkplatzsuche.
Die Stadt, die man mit 30 km/h genießt
Alicante erobert man weder zu Fuß in der Sonne noch im kreisenden Auto: man erobert es mit dem Roller. Die Wege sind kurz, das Wetter spielt 300 Tage im Jahr mit, und die schönsten Ecken — Burg, Leuchtturm, Buchten — haben ihre eigene Straße und einen Motorradparkplatz direkt vor der Tür.
Dieser Guide versammelt die sechs Stopps, die die Stadt ausmachen, in der natürlichen Reihenfolge einer Runde: Hafen, Burg, Altstadt, Strand, Kap und Tapas. Zwischen zwei Stopps liegen nie mehr als zehn Minuten.
Alles verläuft über offene Straßen und die Küstenavenue, mit kostenlosen Motorradbuchten an jedem Punkt. Die einzige Ausgabe des Tages entscheiden Sie am Tisch.
Etappe für Etappe
Sechs Stopps, die Alicante sind
Die natürliche Reihenfolge der Runde: vom Meer zur Burg, von der Burg in die Altstadt, vom Strand zu den Tapas.
1 · HafenEtappe 1 — Der Startpunkt
Die Explanada und der Hafen
Sechs Millionen wellenförmige Marmorsteinchen unter Palmen: Die Explanada ist die berühmteste Promenade der Stadt und das beste Warm-up. Daneben der Sporthafen mit Segelbooten und Terrassen.
Roller in die Motorradbucht am Hafen, fünf Minuten zu Fuß: Hier stellt sich Alicante selbst vor.
2 · BurgEtappe 2 — Die geheime Straße
Burg Santa Bárbara, von oben
Fast alle fahren mit dem Aufzug oder schwitzen den Aufstieg. Sie nicht: Die hintere Zufahrtsstraße führt mit dem Roller Kurve um Kurve bis ans Burgtor über der Stadt.
Von den Mauern des Benacantil das volle Panorama: Hafen, Postiguet, die Berge und an klaren Tagen das Meer bis Tabarca.
3 · Santa CruzEtappe 3
Das Viertel Santa Cruz
Am Fuß der Burg die Postkarten-Altstadt: gekalkte Gassen, blaue Blumentöpfe, Bougainvillea und Treppen hinauf zur Eremitage. Die meistfotografierte Ecke Alicantes.
Unten am Rathaus parken und gemütlich zu Fuß hinauf — fünfzehn Minuten pures Mittelmeer.
4 · PostiguetEtappe 4
Postiguet und die Korniche
Der Stadtstrand unter der Burg — und dann das Lieblingsstück jedes lokalen Rollerfahrers: die Avenue, die am Hang der Serra Grossa ansteigt, das Meer darunter.
Fünf Minuten Korniche, die die ganze Runde wert sind. Am Ende La Albufereta und der Abzweig zum Kap.
5 · Das KapEtappe 5 — Das lokale Geheimnis
Der Leuchtturm am Cabo de las Huertas
Weißer Fels, glasklare Buchten und ein einsamer Leuchtturm, zehn Minuten vom Zentrum. Kein öffentlicher Verkehr fährt hin: das Privileg der zwei Räder.
Badesachen dabei? Cala Cantalars liegt fünf Gehminuten entfernt. Wenn nicht: Allein das Leuchtturmfoto rechtfertigt den Abstecher.
6 · ZentrumEtappe 6 — Das kulinarische Finale
Mercado Central und die Tapas-Runde
Schließen Sie die Runde dort, wo die Alicantiner essen: der Zentralmarkt und die Straßen ringsum, wo das Tardeo um acht beginnt und die Theken mit Salzfisch und Wermut wetteifern.
Der Roller passt, wo Autos es gar nicht erst versuchen: am Markt parken und von Theke zu Theke treiben lassen.
Warum Roller statt zu Fuß oder Auto? Weil Alicante eine Zehn-Minuten-Stadt ist.
Zu Fuß sind Burg, Kap und Strände weit und bergauf. Mit dem Auto ist jeder Stopp eine Parkplatzschlacht. Mit dem Roller ist alles zehn Minuten entfernt — und geparkt wird gratis vor der Tür.
Und es gibt einen Bonus, den niemand erwähnt: Die Postiguet-Korniche und die Burgstraße sind selbst zwei der schönsten Erlebnisse der Stadt. Es gibt sie nur auf Rädern.
Zwischen den Stopps
Die kleinen Genüsse
Vier Pausen, die aus der Runde einen perfekten Tag machen.

Der Hafen bei Sonnenuntergang
Wenn die Sonne fällt, leuchten die Hafenterrassen auf, und die Masten zeichnen sich vor der beleuchteten Burg ab. Das schönste Rundenfinale.

Horchata und Eis auf der Promenade
Die historischen Eisdielen des Zentrums perfektionieren seit Generationen das Turrón-Eis. Pflicht nach dem Burganstieg.

Die Terrassen der Calle Castaños
Das Tardeo — der lange spanische Terrassennachmittag — ist Lokalsport. Die Calle Castaños ist sein Stadion: um 19 Uhr kommen und treiben lassen.

Die Eremitage von Santa Cruz
Der weiße Balkon über den Dächern der Altstadt, fünfzehn Gehminuten vom Viertel. Das Alicante-Foto, das die wenigsten Touristen haben.
Der perfekte Alicante-Tag
Vom ersten Licht bis zum letzten Wermut.
- 9:30 Explanada und Hafen, während die Stadt erwacht.
- 10:15 Mit dem Roller zur Burg: das Panorama ohne Warteschlangen.
- 11:30 Viertel Santa Cruz zu Fuß, Eremitage inklusive.
- 13:30 Postiguet-Korniche und Reis oder Tapas am Meer.
- 16:00 Leuchtturm am Cabo de las Huertas und Bad in Cantalars.
- 19:00 Zurück an der Küste und Tardeo in der Castaños.
- 21:30 Ein letztes Bier vor dem beleuchteten Hafen.

Stadtfragen
Alicante mit dem Roller — häufige Fragen
Kann man mit dem Roller zur Burg Santa Bárbara hinauffahren?+
Ja — eines der großen Vergnügen der Stadt. Die Zufahrtsstraße führt über die Rückseite des Benacantil bis zum Eingang, mit Motorradparkplätzen am Tor. Die Burg selbst besichtigt man zu Fuß, der Eintritt ist frei.
Wo parkt man im Zentrum?+
In den ausgewiesenen, kostenlosen Motorradbuchten: Hafen, Explanada, Mercado Central und an den Stränden. Immer das Bremsscheibenschloss nutzen und nie auf Gehwegen — der örtliche Abschleppdienst kennt keine Gnade.
Wie viel Zeit braucht man für Alicante?+
Ein ganzer Tag deckt die sechs Stopps dieses Guides in Ruhe ab, Bad inklusive. Mit mehr Tagen ist die Stadt die perfekte Basis für die Costa-Blanca-Ausflüge.
Wann ist die beste Zeit für Korniche und Burg?+
Die Burg früh am Morgen, bei klarem Licht und ohne Hitze. Korniche und Leuchtturm am späten Nachmittag: Die Sonne sinkt über dem Meer, und alles wird golden.
Ihr Roller wartet im Zentrum
In zwei Minuten buchen, Ihren Kymco 125 mit Helmen abholen und die Runde am Hafen beginnen. Die ganze Stadt liegt zehn Minuten entfernt.
Scoot Spain · Zentrum von Alicante · Täglich 8:30 – 20:00 Uhr
Weiter entdecken